Nachhaltig - Mandalay Yoga

Nachhaltig

Wenn ich „nachhaltig“ steigere, klingt das so: nachhaltig – nachhaltiger – am nachhaltigsten. Das ist schon fast ein Tick. Warum findet man auf einer Yogaseite die Rubrik Nachhal-Tick? Da diese Website mein Ausdruckstool ist, möchte ich hier auch Schönes verbreiten und Euch das Einfache bewusst machen.

Nachhaltig ist the new BLACK

Wir leben alle auf derselben wundervollen Erde. Ich wünsche mir, dass jeder von uns etwas dazu beiträgt, unseren Planeten zu bewahren. Es ist ein Privileg, dass wir als Bewohner auf diesem herrlichen Planeten leben dürfen. Wir sollten uns daher wie Gäste verhalten. Globales Denken ist heute mehr denn je angesagt. Achtsam und im Sinn des großen Ganzen zu denken, nicht nur bis zu den Grenzen des eigenen Landes, sondern weit darüber hinaus, sollte selbstverständlich werden.

Auch Nachhaltigkeit steht mehr denn je im Mittelpunkt, weil wir von unserer Umwelt abhängig sind. Die Zeit der Massenware, Profitgier und Zerstörung sollte der Vergangenheit angehören. Was auf der anderen Seite schon ein Tick zu viel Verschwendung ist, soll hier eine Inspiration für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Erde bieten. Ich lebe auf allen Ebenen ein bewusstes und nachhaltiges Leben – mach mit!

Bewusst und achtsam zu leben, heißt für mich, dass die Sinne sich beinahe an den Jainismus (indische Religion) anlehnen. Ich hätte gern mehr Nachhal-Tick-Denker um mich herum. Menschen, die mit einem wachen Geist und offenen Augen durch diese Welt gehen, denn ich wundere mich oft, warum die Menschheit und die menschliche Kultur so blind sind und permanent so unendlich verschwenderisch leben.

Menschen in ärmeren Regionen, die von Beginn an nichts anderes wahrnehmen als diese armen Verhältnisse, sehen und kennen meist nicht die Umweltschäden, die wir tagtäglich verursachen. Unsere gebildete Hochkultur konsumiert, verwendet und verschwendet tonnen-, liter- und eimerweise die Ressourcen und das nennen wir dann „moderne Zivilisation“. Wir verschwenden, angefangen bei einer Flut an Lebensmitteln über massive Wasserverschwendung und endlose Müllberge, die sich überall auf der Welt stapeln. Bewusster zu konsumieren und nachhaltig zu leben, fehlen in unserer modernen Welt.

Nachhaltigkeit & Karma

Seit dem 01. August 2018, dem Welterschöpfungstag, leben wir alle auf Pump auf unserer zauberhaften Erde. Wir haben die Ressourcen früher als sonst aufgebraucht, aber verhalten uns weiterhin wie die Axt im Walde. Wir konsumieren ohne Limit.

In der Rubrik Nachhal-TICK bei Mandalay Yoga werde ich Euch hier von Zeit zu Zeit nachhaltige Tipps geben, Verlinkungen und Informatives. Zum Beispiel, wie Du Reste sinnvoll und nützlich einsetzen kannst, aber auch viele weitere kreative Tools und Tipps, die Du einfach zu Hause umsetzen kannst, sollen hier zur Sprache kommen. Ich lebe nach dem Mantra (das übrigens auch der Dalai Lama nutzt): „Be the change you want to see in the world.“ 

Das Ziel soll sein, die Kreativität einfach mal selbst zu fördern, nachhaltig zu denken und danach zu handeln – auf allen Ebenen. Nicht nur das Heute zu betrachten, sondern vorausschauend in die Zukunft sehen, mit einem Geist, der auch die zukünftigen Auswirkungen der eigenen Handlungen reflektiert.

Im Jahr 2018 haben wir bereits alles, und alles, was uns suggeriert wird zu brauchen, brauchen wir nicht wirklich. Was wir brauchen, sind Werte und mehr Menschlichkeit. Alles ist im Überfluss vorhanden. Dein Geist darf daher einmal angeregt werden, Nutzvolles aus dem Nichts zu zaubern. Nachhaltigkeit heißt Life is Balance und hier spielt auch der Aspekt von Karma hinein.

Yoga befasst sich somit auch mit der nachhaltigen Weitsicht auf alle Dinge. Nachhaltigkeit fängt schon in Deinem Kleiderschrank an, zieht sich über die Größe Deines Wohnraumes, spiegelt sich in dem Stil und dem Zeug, das alles im Wohnraum vorhanden ist, zum Beispiel darin, welche Qualität und welchen ethnischen Hintergrund ein Produkt aufweist. Sie leitet Dich bis zu Deiner Haustür, vor der Dein Auto parkt, und bis zur Nutzung deines Mobiltelefons, Tablets, Notebooks, TVs, Deiner Hi-Fi-Anlage und allen anderen smarten Geräten.

Yoga goes Nachhaltig

Alles fing einmal bei A wie Artenreichtum an und endet bei W wie wunderbare Welt. Alles, was geschieht, ist unser gemeinsames Karma. Yoga bedeutet Achtsamkeit. Es macht bewusster und lüftet den Schleier der alten Maya.

Wer in seiner Yogapraxis achtsam ist, führt diese Achtsamkeit auch meist im Außen weiter. Produkte und Materialien werden achtsamer erworben und mit einem nachhaltigen Effekt. Produkte und Dinge zu reparieren, auch wenn es mehr kostet, ist nachhaltiger, als dauerhaft immer neues Zeug nachzukaufen. Alles soll sich im Inneren nach ethischen Parametern gut anfühlen. Dann macht Dich jeder Schritt dankbar, Dein Körper, Deine Gedanken, Deine Umgebung. Du lebst in Dankbarkeit für das, was ist.

Nicht die Masse macht es – nur der Mangel erschafft es

Es geht darum, die eigenen Wurzeln der Kreativität zu fördern, die in unserer Konsumwelt oft aus Mangel verenden, weil ein Dauerkonsum automatisch die Kreativität aus den Augen verliert. Meine Rubrik Nachhal-TICK soll Dir Inspirationen mitgeben, auf kreative Weise bereits Vorhandenes zu nutzen, denn wir haben schon zu viel in unserer Welt und können mit unseren Händen, die uns gegeben wurden, um etwas zu erschaffen, wieder das Werkzeug der Kreativität nutzen. Ich wünsche mir eine nachhaltigere Denk- und Lebensweise für unsere Welt.

Es geht um etwas sehr Essenzielles: die gemeinsame Verantwortung. Hier kann jeder von uns etwas beitragen und unserer Erde etwas zurückzugeben. Es sollten nicht Wenige alles tragen, sondern alle ein wenig. Unsere Erde schreit mehr denn je nach nachhaltigen Ideen, nachhaltigem Gedankengut und vor allem nach dem „Erwachen der Schlafenden“.

Versuch beispielsweise einmal, drei Tage lang auf Kunststoff zu verzichten. Du wirst höchstwahrscheinlich schon am ersten Tag scheitern. Hast Du schon einmal versucht, bei Wind und Wetter und in allen Lebenslagen mit dem Fahrrad zu fahren, anstatt gemütlich im Auto mit Sitzheizung und Klimaanlage? Hast Du Dich schon einmal gefragt, was Deine Kinder später essen werden, oder ob sie noch Trinkwasser zur Verfügung haben werden? Diese Beispiele können endlos fortgesetzt werden.

Ich bin ein Indigo – ohne GoPro 

Ich möchte ein Vorbild sein, ein Mensch, der mit „Pioniergeist“ vorangeht. Ich möchte Dir gute, inspirative Ideen vermitteln, bereits durch Kleinigkeiten Deine Fitness erhalten, Deinen Geist erweitern und Deine Kreativität wecken.

Ich werde hier überdies auch Initiativen vorstellen, die mehr Achtsamkeit in der Produktwahl fördern oder zumindest an der Synapse „ecofriendly“ kitzeln. Ganz nach dem Motto: „Think global, shop eco, do Yoga and be the change you want to see in this world.“ 

Wir leben in einer Zeit, in der wir absolut satt sind. Gesättigt im Kopf von dem Überfluss auf allen Ebenen, doch gleichzeitig werden wir immer ärmer in unseren Herzen. Wir sind satt von Dauerinformationen darüber, was das World Wide Web mit Menschen macht. Wo Social Media den Rest dazu packt, werden Junkies des Internets erschaffen. Von allem wird zu viel betrieben, meist mit wenig Sinn und nachhaltigem Verstand.

Wenn Modesessions überhaupt nicht mehr zum Wetter passen, aber die Modeindustrie weiterhin die Mode rausballert, bis es kein Wasser mehr an die Baumwollwurzeln spült, während wir immer noch „höher, schneller, weiter“ schreien, sollten wir uns fragen: Wozu das alles?

Wir leben, als hätten wir drei Ersatzerden in petto. Anstatt unseren Planeten mit Weitsicht zu pflegen, springen wir auf dem Mars herum und schauen uns schon einmal um, ob und wie der Mensch dort leben könnte.

Nachhaltigkeit aus dem Herzraum

Weniger macht glücklicher und zudem reich im Herzen. Nachhaltigkeit fängt schon auf zwischenmenschlicher Ebene an – beim Denken mit Herz und Empathie. Empathisches Denken und Handeln ist nachhaltig und trägt zur Erhaltung unserer Umwelt bei, im Innen wie im Außen. Dies sollten wir weiter in die Gesellschaft tragen, für die Umsichtigkeit aller Menschen und ein bewusstes Miteinander.

Biologische Rohstoffe, längere Haltbarkeit, Wegwerfartikel ade. Lokal, regional, ressourcenschonend, fair und sozial, in puncto CO2 am besten nicht nur schonend, sondern sparend, schadstoffreduziert von der Herstellung bis zum Ende, wertvoll und dem Preis entsprechend angepasst, weil Gutes auch teuer sein darf – dann wächst auch der Wert wieder. Vegan zu leben, muss nicht zwangsläufig sein, aber vegetarisch zu leben, ist in jedem Fall besser, als die grausame Massentierhaltung zu unterstützen.

Ethisch und moralisch in absolut einwandfreiem Zustand und mit Transparenz auf allen Ebenen. Keine Fake-Anpassung von Trends, die vor lauter Profitgier auf jeden Trendzug aufspringen und das Gute benutzen und vernichten. Nachhal-Tick, weil wir alle im selben Boot sitzen.