Faszien für die Formgebung und Bindefunktion im Körper verantwortlich.

3 faszinierende Fakten über Faszien

Bis vor einigen Jahren wussten noch recht wenige Menschen über Faszien Bescheid, heute spricht und hört man im Fitness-Bereich allerdings sehr oft davon. Mittlerweile gibt es nämlich nicht nur zahlreiche Bücher, die die Wichtigkeit der Faszien aufgreifen, sondern ebenso vielfältige Sportkurse und Zubehör für ein effektives Training.

3 wissenswerte Fakten über Faszien & Yoga

Diese Faszien oder auch Bindegewebe genannt, sind laut Forschungsergebnissen oft verantwortlich für die so quälenden Rückenschmerzen, mit denen wohl schon jeder von uns Bekanntschaft machen ʺdurfteʺ. Sie können darüber hinaus aber auch Ursache für weitere Beschwerden sein.

Da ich selbst über ein starkes Rückenleiden zum Yoga kam und dieser Weg mir fast vollständige Heilung brachte, möchte ich euch besonders gerne etwas mehr über die faszinierenden Faszien berichten.

Nun, etwa 70 % der Deutschen leiden mindestens einmal im Jahr an starken Rückenbeschwerden, wobei oft Bandscheiben als die verantwortlichen Übeltäter identifiziert werden. Häufig ist dies aber auch ein Irrtum oder diese Diagnose konnte ausgeschlossen werden. Stattdessen sitzt der Schmerz dann im Gewebe.

Was genau hat es mit den Faszien auf sich?

Der Begriff Faszien kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Band oder auch Bündel. Dieses Bündel ist aus einem sehr reißfesten Gewebe geschaffen und kann eine Dicke von bis zu 3 mm aufweisen. Neben Kollagenfasern bestehen die Faszien aus Eiweißen, Wasser und verschiedenen Klebstoffen. Es ist ein komplexes zusammenhängendes Gewebesystem, welches sämtliche Organe, Muskeln, Knochen, Sehnen, Bänder und Gefäße fixiert und miteinander verbindet. So sind die Faszien u.a. auch für die Formgebung und Bindefunktion im Körper verantwortlich.

Genau wie Muskeln, können sich auch Faszien an- und entspannen. Neuste Forschungen gehen sogar davon aus, dass dieses Bindegewebe mit Rezeptoren versehen ist, welche alles registrieren, was unseren Körper bewegt und wie sich unser Körper bewegt. Je nach Körpervolumen, macht das Gewebe einen Gewichtsanteil von ca. 20 Kg aus, was eine ganze Menge ist. Im gesunden Zustand gleiten die Faszien reibungslos an den Muskeln entlang. Je länger sie starr bleiben, desto stärker verkleben sie und beeinträchtigen damit die angrenzenden Muskeln. Dadurch kann es sogar zu hartnäckigen Verspannungen im ganzen Körper kommen.

Was hält die Faszien geschmeidig?

Bewegungsmangel jedenfalls nicht! Verklebungen oder auch Verfilzungen des Fasziengewebes haben immer Auswirkungen auf den gesamten Gewebebereich mit den verlaufenden Nervenenden. Diese Gegebenheit kann leider zu Quetschungen der Nervenenden führen, was dann starke Schmerzen hervorruft. Von daher sind es nicht immer unbedingt klassische Verletzungen, die solche Unannehmlichkeiten bereiten, sondern oftmals einstudierte Fehl- und Schonhaltungen, Stress sowie alltägliche Belastungen, welche die Verklebungen der Faszien auslösen. Regelmäßige Bewegung ist das A und O, um das sensible Gewebe gesund zu halten. Dazu gehört als erstes Yoga, aber auch zusätzliche Sportarten wie Radfahren, Klettern oder Joggen. Wichtig dabei sind der Spaßfaktor und eine Stimulation der Muskeln. Faszienmassagen, zusätzlich mit der Faszienrolle, mildern die Beschwerden und helfen bei der Auflösung von Verspannungen.

Auch eine Übersäuerung des Körpers kann eine Ursache für die fehlende Geschmeidigkeit sein. Diese entsteht durch eine unausgewogene Ernährung. Ein sogenannter Säureüberschuss schadet im Grunde genommen dem gesamten Organismus, also auch dem Fasziengewebe, da es aufgrund seines hohen Anteils an Flüssigkeiten einen besonders intensiven Kontakt zu den anfallenden Säuren hat. Da sich die Flüssigkeiten außerhalb der Zellen im gesamten Bereich des Körpers befinden, schadet ein übersäuertes Milieu besonders, weil die faszinierenden Faszien dadurch ihre Flexibilität verlieren. Der Lymph- und Blutfluss verhärtet sich dadurch. Hier kann eine ergänzende ausgewogene Sportnahrung ebenfalls regulierende Abhilfe schaffen.

Wundermittel Yoga und Faszienrolle? Was ist dran?

Faszienrollen sowie weiteres Zubehör in verschiedenen Ausführungen findest du überall im world wide web, aber auch in vielen Geschäften mittlerweile. Ein regelmäßiges (Yoga-)Training lindert Rückenleiden und lässt selbst Haltungsschäden verschwinden. Falls du dich noch nicht sportlich betätigst (Bewegung, Yoga, Sport sowie Faszientraining) dann darf das ab JETZT in dein Leben integriert werden.

Die Faszienrollen haben verschiedene Stärken und bei der Anwendung bestimmst du die Intensität auf der Rolle. Durch diesen Druck wird das Bindegewebe viel besser durchblutet und der Stoffwechsel angeregt. Extreme Bewegungsmuffel sollten nicht gleich mit der stärksten Rolle beginnen, sondern erst mal eine softere Variante wagen und eine weitere Lieblingsbewegungsart in das Leben integrieren. Nach einer gewissen Trainingsroutine können dann stärkere Faszienrollen zum Einsatz kommen.  

Richtig angewendet kann diese Selbstmassage eine gute Ergänzung zu Dehnübungen sein. Osteoporose-Patienten, Schwangeren und Menschen, die an Krampfadern leiden, ist dieses Verfahren allerdings nur bedingt, oder je nach Stadium, nicht zu empfehlen! Eine schonendere, aber genauso effektive Alternative ist das Schwimmen, Yin Yoga, regeneratives Yoga und Hatha Yoga.

Denn die mutigen Muskeln sind mit den faszinierenden Faszien ein untrennbares Team und können gar nicht getrennt voneinander trainiert werden. Manchmal können schon kleine Veränderungen große Wirkung zeigen: z.B. keine Rollteppen oder Aufzüge benutzen, das Auto stehen lassen, lieber Rad fahren, mehr laufen und und und….

Anfangen ist immer schon mal der erste Schritt und wer schon Beschwerden hat, der sollte erst recht beginnen. Es gibt bereits spezielle Kurse und auch Behandlungen bei Osteopathen und Physiotherapeuten, die sich mit dem Bindegewebe beschäftigen.

In Fitnessstudios werden bereits Faszientrainings angeboten. Ein spezielles Personal Training bietet dir darüber hinaus individuelle Tipps und Übungen. Falls nötig, kann sich außerdem eine Ernährungsumstellung günstig auf dein Wohlbefinden auswirken. Nahrungsergänzungsmittel zur Regulation des Säure-Base-Haushaltes verschaffen oftmals zusätzliche Abhilfe und lassen Schmerzen sogar gänzlich verschwinden.

Yoga und ein spezielles Training der Faszien lindert also effektiv Schmerzen und leistet Präventionsarbeit. Yoga und geschmeidige Faszien sind Indikatoren für ein gesundes Leben im Körper, dazu entspannt sich der Geist und die Seele erfreut sich.

Da ich eng mit Sportwissenschaftlern zusammenarbeite und wir uns regelmäßig auf diesem Gebiet weiterbilden, profitieren die zufriedenen Kunden sehr von der Ergänzung dieser Praxis, dazu eine Ernährungsumstellung und die Unterstützung eines Faszien-Trainings durch Personal Yoga Kurse. Unsere Erfahrungsschätze teilen wir gerne auf den Blog, doch für ein Leben mit mehr Wohlbefinden und weniger Schmerzen, dürfen die Faszienrollen und das jeweilige Training oder die Bewegung ein Bestandteil deiner Praxis werden. Für mich sind Faszienrollen ein großer Bestandteil meiner Praxis geworden, gerne erstelle ich dir deinen individuellen Trainingsplan, den du regelmäßig ausüben kannst. Damit du geschmeidig bleibst!