5 Schritte auf dem Weg zur inneren Balance - Mandalay Yoga

5 Schritte auf dem Weg zur inneren Balance

Im Fluss der Zeit. Zwischen Festhalten & loslassen da gibt es einen Ort der heißt „Moment“ einfach nur den Moment genießen. Wie wir alle lernen können, auf den Wellen der Zeit zu surfen, das Leben echt und präsent erleben um in hektischen Phasen das Gleichgewicht zu halten. Oder sich mal alle Zeit der Welt zu nehmen. So ist das nun mal  im Leben, plötzlich die Trennung einer Beziehung, der Tod eines geliebten Menschen, der Beginn eines neuen Lebensabschnitts oder berufliche Entscheidungen lassen uns manchmal an unsere Grenzen kommen, sodass wir nicht mehr in der Lage sind, aus unserer Mitte heraus zu leben. Oftmals „funktionieren“ wir dann nur noch.

Solche Situationen bringen unsere innere Balance ins Wanken, wodurch die so wichtige Verbindung  zur ureigenen Intuition gewissermaßen blockiert wird. Das bietet jedoch den optimalen Nährboden für Stress, Unwohlsein und im schlimmsten Falle auch für Krankheiten. 

Lass dir gesagt sein: Wir alle können lernen, auf den Wellen der Zeit zu surfen, das Leben echt und präsent zu erleben. Einfach den Moment genießen zu lernen, im Hier und Jetzt, um den hektischen Alltag mal für einen Augenblick hinter sich lassen zu können. „Geduld im Kleinen bringt Kraft im Großen“. In dieser asiatischen Weisheit steckt so viel Erkenntnis, die besonders für unsere westlich-orientierte Welt heilsam sein könnte. Genau um diese Lebenshaltung  geht es hier, in diesem Bericht, welcher mir sehr am Herzen liegt.

Slow Motion

In-Balance-Sein und trotzdem den vielen gesellschaftlichen Verpflichtungen wie Arbeit, Beziehungen und TO DO-Listen nachzukommen, ist nicht immer einfach. Beobachtet man das Vorbeiziehen der Wolken, lauscht man dem Meeresrauschen der Wellen oder schaut einfach Tieren auf der Weide zu, kommt oft die Frage „Sag mal, träumst du?“.  „Nein, ich träume nicht, ich BIN-im Moment, im Augenblick!!!“

Da frage ich mich, ob wir überhaupt noch in innere Balance sind oder ob wir Gefahr laufen, uns selbst und unser Wohlbefinden vor lauter Verpflichtungen aus den Augen zu verlieren? Ein schmaler Grad, der hohe Wachsamkeit erfordert sowie Achtsamkeit verlangt.

Betrachtet man alles zusammen, benötigen unsere alltäglichen Pflichten teilweise minutengenau unsere permanente Aufmerksamkeit, was unheimlich viel Kraft kostet, mmmhhh und auch viel Zeit. Um euch zu zeigen, wie ihr auch in turbulenten Zeiten in-Balance-bleiben könnt, bekommt ihr im Folgenden eine Übungsanleitung, die 5 wichtige Schritte auf dem Weg zum Ziel beinhaltet.

im Moment PRÄSENT

Innere Balance 1 — Unterbewusstsein befreien = Klarheit

Mach dir als erstes klar, welche Aufgaben du ständig vor dir herschiebst, die dich aber auch unbewusst beschäftigen. Es kann sich hierbei um vielerlei Dinge handeln wie z.B. das Ausmisten, Abheften, Unterlagen fertigstellen, Gespräche führen, Treffen vereinbaren und und und…Gehe die einzelnen Schritte deiner zu erledigenden Dinge in Gedanken durch und bleibe dabei mit deiner Aufmerksamkeit ganz bei dir. Was brauchst du, um sofort damit loszulegen? Wie bekommst du die Dinge geklärt?

Nutze diese Übung eher als etwas zur Bewusstwerdung/Zentrierung eben zur Reflexion und beginne dies zu üben. Betrachte nun deine aufkommenden Gefühle so neutral wie möglich. Frage dich, warum es so schwerfällt, die Dinge in Angriff zu nehmen? Was hindert dich daran? Hier wird oft schon vieles klarer und auch bewusster. Oder vielleicht bekommst du auch zunächst keine klare Antwort – dann heißt es eben, sich noch mal später den Dingen zuzuwenden. Versuche dich mit den Fragen ganz unbefangen zu beschäftigen, so behältst du eine positive Ausrichtung.

Während die Gedanken an die gewissen Aufgaben, die dir etwas Schwierigkeiten machen, nun mehr und mehr nach hinten rutschen, kannst du dich nun dem Thema „Geduld“ widmen. Und „in Ruhe abwarten“, das heißt hier nicht, sich mit gar nichts mehr zu beschäftigen, denn mit Sicherheit hast du auch hier wieder ganz andere Dinge zu bewerkstelligen. Denn ich kann dir versichern: Eingebungen, Inspirationen, Lösungen und Erkenntnisse werden kommen – manchmal plötzlich und völlig unerwartet, erst dann bist du bereit die Dinge wirklich zu tun.

Innere Balance 2 — Stillstand der Zeit = Zeitlos

Manche Momente sind einfach zeitlos. Sie laden dich ein, ganz in ihnen aufzugehen, sie nehmen dich mit und lassen dich tiefer eintauchen. Ich habe diese Momente mit Büchern, Kunst, Musik, Yoga und auf Reisen – ein Gefühl der Achtsamkeit, welches die Zeit stillstehen lässt. Zeitlose Momente sind die Kostbarkeiten deines Lebens. Wie du dieses Gefühl in dir selbst hervorrufen kannst, ist sooo einfach: Tue einfach nichts bewusst, überhaupt gar nichts! Such dir einfach einen schönen Platz aus, ein Getränk deiner Wahl und dann NICHTS! Mit geschärften Sinnen lässt du einfach alles auf dich wirken und erwartest nichts. Ganz plötzlich öffnet sich etwas…es ist DEIN GEIST. Vielleicht noch ein Lächeln im Gesicht dazu und der Moment ist zeitlos.

innere Balance 3 — Verbindung herstellen = Zentrierung

Merke dir eins: Es gibt keinen Stress in der Zukunft, es gibt nur friedliche Projekte im Hier und Jetzt. Denn oft schieben wir Erledigungen nur nach hinten, weil wir meinen, unsere Deadline hilft uns den Druck zu lindern. Haaaa, weit gefehlt, denn in Wirklichkeit verbrauchen wir bei Weitem mehr Energie dazu, die uns wieder am Ende fehlt. Hier ist es ratsam, eine Verbindung und Schnittstelle zu einer neuen Aufgabe zu finden und die Tätigkeit schon mal vorab zu visualisieren.

So schwindet dein Atem nicht in der Not der Zeit, sondern du kriegst auch noch Rückenwind durch deine eigene geschaffene Verbindung. Ich habe dazu ein interessantes Zitat gelesen: „Ein Mangel an Zeit, ist ein Mangel an Prioritäten“. Schlussendlich setzt sich jeder seine eigenen Prioritäten – der eine verlagert alles auf das Arbeitsleben und der andere hat es sich zur Priorität gemacht, nur Videospiele zu zelebrieren. Wie auch immer, jeder bekommt auf dieser Welt immer dieselbe Zeit geschenkt und alle haben wir die gleichen Vorraussetzungen: nämlich 24 Stunden am Tag!  Was du daraus und damit machst, ist deine eigene Entscheidung.

innere Balance 4 — Intuition folgen = Instinkt

Unser Verstand organisiert, soweit haben wir diesen Diener eh schon trainiert. Dabei ist unsere Intuition so wichtig, sie ist uns im Grunde immer ein guter Freund und Ratgeber. Sie gleitet über die Wellen der Zeit und hat immer den besseren Überblick als unser Diener, der Verstand. Dieser hat das Grübeln über Vergangenheit und Zukunft in Reinkultur perfektioniert und gleitet immer wieder dorthin zurück, wenn wir ihm nicht ab und zu Einhalt gebieten. Das ist schon auch sinnvoll, aber unsere Eingebung sucht bereits nach dem Richtigen für uns, was auch immer das für uns in diesem Moment bedeuten mag, ist schlussendlich richtig und wichtig.

Deine Intuition erledigt die Aufgaben und du kannst dich währenddessen ganz entspannt zurücklehnen. Fühle dich ganz wohl mit dir selbst und genieße es, in diesem Moment präsent sein zu dürfen. Kleine Übung: Überlege dir mal genau, wie du deine bestimmte Aufgabe ausüben willst? Und visualisiere diese! Durch das alleinige Visualisieren wird die Aufgabe in das System der Intuition eingeschleust und dieses geht im richtigen Moment ins Handeln über. Vertraue.

Doch nun kommen wir zum essentiellen Punkt, lasse nun die Aufgabe ganz beruhigt los und verweile im Hier und Jetzt. Deine Intuition wird dir im richtigen Moment zur Seite stehen und dein Verstand, der gute alte Diener, wird vergeblich oder auch nicht, das richtet sich ganz nach deiner inneren Einstellung, versuchen effizient zu erzwingen, was er will, um dich auf den alten, gewohnten Pfad zurückzuleiten.

 innere Balance 5 — ein Fach: Loslassen = Sein

Warum gab und gibt es eigentlich kein Fach in der Schule, das „Loslassen“ heißt? Hätte ich im Hier und Jetzt die Wahl, ich würde „Loslassen“ wählen. Dort würde dir beigebracht werden, wie du den Überblick behältst über deine Zeit in Hinblick auf deine zu erledigenden Aufgaben. Das ist nämlich keine Sache und Frage der Kontrolle, sondern eine Sache des los….lassen…sss.

Kleine Übung: Suche dir täglich und bestenfalls regelmäßig einen Moment der Ablenkung von dem, womit du dich gerade beschäftigt hast. Lasse deinen Geist zur Ruhe kommen. Ein Beispiel: Bereite dir eine Tasse Tee zu, setze dich in deinen Lieblingsstuhl und rieche den Duft des Tees oder betrachte die Blumen in der Vase. Das haben damalige Maler immer machen dürfen – SEIN, verweilen, um dann wieder zum Wesentlichen zurückzukehren. Wichtig dabei: Phone und andere störende Geräte – AUSSCHALTEN.

innere Balance

Lass los, das öffnet das Tor zum Unterbewusstsein und es macht den Weg frei für neue Gedanken. Deshalb glaube nicht, dass das Loslassen Zeitverlust bedeutet, es zeigt sogar neue Wege und Pfade auf…ob du da weiter gehen magst, ist immer noch dir überlassen. Und schließlich ist der Weg das Ziel – wie auf der Matte, so im Leben. 

Mein Fazit: Wir haben es immer selbst in der Hand. Trage das was du findest, liebevoll, denn mittels deiner inneren Balance kannst du dich sanft von den Wellen der Zeit tragen lassen. Atme und versuche dich immer bewusster in den Moment zu bringen. Lächle und wisse

Life is like riding a bicycle

 „Life is like riding a bicycle“

Mr. Einstein hat schon damals von der Bedeutsamkeit der inneren Balance gewusst und diese selbst im Leben praktiziert.